S.C.U.M – White Chapel


August 26th, 2011 | 0 Kommentare ...  

S.C.U.M – White Chapel

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Sind S.C.U.M. die neuen Horrors?

Zumindest klingt ihr Bass-getriebener, elektronischer Über-No-Wave sehr wie The Horrors, nicht minder cool und distanziert, dafür aber eine Spur jünger und eine ganze Etage unschuldiger.

Jeglicher Vergleich sollte ja unbedingt vermieden werden bei der “Promotion” von S.C.U.M.’s erster Volle-Länge CD Again Into Eyes (Mute, VÖ 9.9.2011). Weil entweder sind sie im selben Proberaum wir The Horrors aufgewachsen, oder in die selbe Schule gegangen, oder Kneipe, oder Freundin, oder, oder – ach zu faul das jetzt nachzuschauen.

Dabei sind S.C.U.M. jetzt nicht mal so überraschend neu, galten seit ihrer von Tom Furse (The Horrors, äh…) produzierten erst-Single Visions Arise (Loog Records, ausverkauft) und den drei darauf folgenden digitalen VÖs Warsaw, Paris, Berlin schon als sogenannter G e h e i m t i p p unter den Shoegaze-Introvertierten-Seelenbespiegler, nur bis zu ihrem Debut hat es halt etwas gedauert. Und da sie noch “keine 20 jahre alt…”  sind, wird die Band um Thomas Cohen und Sam Kilcoyne (angebl. Sohn von Barry 7 (Add (N) TO (X), wer weiß das schon) nun als der heisse Tipp behandelt.

Als zeitgemäße Version von Joy Division (Presse) gehen sie allemal durch, und laufen seit dem Wochenende auch in unserem firmeneigenen Softie-Poftie-Pornokeller rauf und runter.

Dazu hier die neue, zweite Single vom Album “White Chapel” (wann die ganze Rezension kommt, wir wissen es noch nicht), frisch mit neuem Video versehen :

(und sie klingen und bewegen sich doch wie, äh, de Horrors, oder Bowie? ?)



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