Kissogram – Rubber and Meat


(VÖ 10.07. / Louisville Rec.)

Juli 10th, 2009 | 0 Kommentare ...  

Kissogram – Rubber and Meat

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Nein, wir haben uns noch nicht von der Band verabschiedet, die uns seit unseren eigenen Dorfdisco Anfängen begleitet.

Auch wenn sich die Medien nun auf ihre letzte Single The Deserter (ratatata) gestürzt haben, und damit einem ziemlichen Publicitystunt aufgesessen sind, denn, mal ehrlich, ist das Album Rubber & Meat nur wegen dem Hives Produzenten nicht gleich das Beste, eben halt eher das eingängigste Material, was Poppe und Dassé bislang abgeliefert haben. Deswegen machte es in der Küche letztens öfters mal Ratatata – aber nie Forsaken Poeple oder Cool Kids Can Die – nur zwei Beispiele des insgesamt starken Kissogram Backkatalogs.

Dazu erscheint nun die Single Rubber And Meat, Titeltrack des gleichnamigen Albums und euphorisch-quietschender Nachfolger von The Deserter. Zwischen den hüpfenden Terzen und einer kurz eingbrodelten Gitarre verstecken sich ein paar verquetschte 80er Basschords, darüber fliegen 90er Ravechords und eine als zusätzliche Steigerung aufgesetzte, hochfrequent Quietschendes (kommt gut, um in Discos Tanzende zum Rasen zu bringen), dahinter der durchgehende Beat, davor Poppes Vocals wie vom Fabrikband.

Hat Poppe sein Working-Class Komplex noch nicht ganz überwunden, gehts inhaltlich bei Rubber And Meat, wie bei schon einigen früheren Kissogram Songs, um monoton repetive Arbeitsverhältnisse, hier mal auf Gummi und Fleisch reduziert: von morgens um 8 bis abends um 5 im Schlachthaus – dazwischen kommt -wie so oft bei Kissogram- nichts zur Ruhe.

Kissogram – Rubber and Meat:

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www.myspace.com/kissogram

www.louisville-records.de



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