Dorfdisco Rocklounge


mit Gene Serene, Sedlmeir

Mai 26th, 2005 | 0 Kommentare ...  

Dorfdisco Rocklounge

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Lasst mich sagen dass ich mich immer etwas komisch fühle die eigene Veranstaltung zu kommentieren. Findet man noch Abstand zum Geschehen oder verkneift man sich jede Kritik? Was soll ich sagen wenn ich mich teilweise nicht mal an was erinnern kann? Egal, hier ist was mir zu bemerken bleibt, und das ist genug um drei Pferde in den verdienten Urlaub zu schicken.

Angefangen hatte der Abend für mich aber nicht erst um 4 Uhr morgens, sondern etwas vor dem Soundcheck, als ich beim befestigen der Deko unter der Decke mal eben rücklings-klassisch von der über der Bühnenkante stehenden Leiter segelte. Gehirnerschütterung und Rücken kaputt war die Folge und die ersten 3-4 Stunden verbrachte ich in einem unbewegtem Zustand backstage auf einer Couch. Dabei war die als Filmlounge eingerichtet, also flimmerte vor meinen Augen ein noch nicht gesehener Ramones Film während Freunde hereinströmen und sich einen Drink auf die Gesundheit gönnten!

Aber egal. Mehrere Aspirin und ein gewollter Whisky brachten meine Sinne wieder auf die Beine. Schließlich durften wir Gene Serene extra aus London angereist begrüssen, die schon völlig heiss auf ihren Auftritt war. Das heisst, wir warteteten und warteteten dass der Soundheinz endlich mal von der Dusche kam! So standen wir nur nervös herum anstatt die angespasste Energie zum richtigen Zeitpunkt vorzulegen. Der Dj spielte sogar noch was in meine Ansage hinein (- Pukeboy, I want to kill you!) und Gene tippelte dann hinterher. Problem: das falsche Lied vom Mixer. DIDN’T I SAY TRACK THREE? usw. Gene wollte 35 min auftreten, dadurch wurden’s 45. Auch ok. Genie lieferte trotz allem eine tolle Show, elektronische Subversionen inklusive. Trotzdem müssen wir uns das mit dem “loungen” nochmal überlegen. Nur rumsitzen oder an der Bar kleben ist natürlich nicht!

Um halb eins dann “das Monster” Sedlmeir. Also Sedlmeir setzte sich ja mit seinem Album “Hard Rock Robotor” letztes Jahr schon mal eben an die Spitze meiner Jahrescharts und ist zudem der Einzige dem ich dieses Jahr vertrauen darf, da kann man nichts falsch machen. Zudem ist der Mann (Mann ist schon der richtige Ausdruck bei der weitläufigen Verbreitung von Jüngelchens in diesem Deutschland…) ein begnadeter Entertainer und rockt die richtigen Sachen an der richtigen Stelle wie “Ein Typ wie Du-u, stirbt an einem anderen Tag…”. Fazit: diese Acts haben mehr verdient als angebliche Manager der Yoko Ono Band…

Ende: ich weiss nur dass ich morgens um 6 nach Hause und am nächsten Tag nach Leipzig zur PopUp musste und zurück in Berlin auf die Rafgier Party ging… Who cares?



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