WEE FLOWERS: With Love From San Francisco

WEE FLOWERS: With Love From San Francisco


Juni 27th, 2009 | 0 Kommentare ...  

WEE FLOWERS: With Love From San Francisco

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Mit ausreichend Sonnenschutz auf der Haut geht die Fahrt im Cabrio weiter Richtung Norden auf dem Highway 1, immer an der Küste entlang.

Santa Barbara ist die nächste Haltestelle. Mit dem Auto kann man hier bis auf das Pier fahren und mitten im Meer unter den eifersüchtigen Augen einer hungrigen Möwen-Pelikan-Flugstaffel hervorragend Fisch essen.

Vollgestopft bis zu den Kiemen muß ich mich jetzt beeilen, wenn ich noch was von dem Naturpark Big Sur mitkriegen will, der liegt in Richtung Monterey am Wegesrand und beeindruckt mit riesigen Red Wood Bäumen. Die Sonne ging aber schneller unter als ich dachte, Mond und Sterne glänzten durch Abwesenheit, also war das eher eine Fahrt ins Ungewisse mit schnittigen Serpentinen am Felshang entlang…Irgendwann muß der Jet-Set ja auch mal schlafen, also wird  ein Boxenstop gemacht in Monterey im Super 8 Motel am Hafen.

Mit neuem Schwung auf den Highway und ein paar Meilen später Vollbremsung an der Abfahrt nach Santa Cruz (richtig guter Name für eine Stadt, dachte ich, das sehe ich mir mal an). Es stellte sich als ausgezeichnete Wahl heraus, denn wenn man durch ein Beach-Boys-Surfer-Viertel Richtung “Beach” fährt, steht da plötzlich ein ausgewachsener Old-School-Rummel am Strand komplett mit verrosteter Wasserrutsche, Gondeln und Geisterhaus.

Gut durchgeschüttelt nach der Fahrt mit der Achterbahn geht es jetzt ohne zu trödeln weiter nach San Francisco, wo ein kühles Lüftchen weht und die Sonne auf die alte Hippie-Hochburg Haight-Ashbury mit ihren quietschbunten Peace&Love Cafés, Hotels, Headshops, Second Hand Läden, Plattenparadies, Tattoo und Skate-Shops und dem angrenzenden Buena Vista Park scheint. Als dann auch noch ein alter Hippiebus in voller Bemalung neben mir hält und ein lustiger Haufen Leute auf die Straße purzelt, bin ich mal kurz optisch in der Zeitmaschine: 1968, Summer of Love.

fsdfs

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Die charmanteste Fortbewegungsmethode in San Francisco ist die Cable Car ( Straßenbahn), die fährt zwar nur noch wenige Strecken, aber auch in meine Richtung: Chinatown. Der Magen hängt mal wieder auf den Knien, aber da es dort vor Restaurants nur so wimmelt, wird man das Problem schnell los.

Gleich um die Ecke liegt der 1953 von Lawrence Ferlinghetti und Peter D. Martin gegründete City Lights Bookstore, ein Eldorado für Bücher von Beat Autoren und vielen anderen Veröffentlichungen.

Am nächsten Tag tigere ich durch das Mission Street Viertel mit seinen alten Kinos, unzähligen Kneipen ( Delirium, Kilowatt, Double Dutch, Gestalt, Elixir…) und plündere eine coole Boutique nach der anderen. Es fällt schwer, sich von diesem Keuzberger Flair loszureißen, aber die lange Fahrt über die Golden Gate Bridge zum Highway 5 in Richtung Süden zurück nach L.A. steht bevor.

Im nächsten Bericht geht es um Las Vegas, auch Dog Town genannt und das neue Ziel für Vergnügungssüchtige aus allen Windrichtungen.

www.beachboardwalk.com

www.amoeba.com

www.citylights.com

Mission Street Viertel



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