WEE FLOWERS: AAA bei The Prodigy


The Prodigy in der Arena, 25.11.2009

November 26th, 2009 | 0 Kommentare ...  

WEE FLOWERS: AAA bei The Prodigy

Von

Vorbei an den Buden mit dampfenden Würstchen, an der Abendkasse meine Freundin Y – Großmeisterin dieses organisierten Konzertbesuchs – treffen, den Access All Area-Paß abholen (Triple A, Baby!) , links vor der Arena abbiegen, die Einfahrt entlang, rechts um die Ecke, Metalltür, zwei massive Herren von der Security mit freundlicher Gesinnung passieren, einem Veranstalter Hallo sagen und dann die Treppe hoch zum Backstage Bereich im ersten Stock.

Da sitzen genervte weibliche Security und bewachen die Band-Garderoben. Sofort Signale senden: „Nein, keine Groupies, wir wollen uns nur beim Tourbegleiter für die Einladung bedanken, uns heute von The Prodigy die Trommelfelle wegsprengen zu lassen.“

Kaum aus den Jacken gepellt, trabt die Band schon auf uns zu. Maxim freut sich Y zu sehen, „You’ve got a cool tattoo!“ ruft der Liam Howlett, und zeigt auf das Blitz-Symbol an meinem Hals. Zustimmung vom Kollegen Keith Flint. Gegenseitiges Vorstellen, dann allgemeines Tattoo-Vergleichen mit Klamotten hochziehen: „Guck mal,“ sagt der Gitarrist „das hab ich auch!“ Tatsächlich, oben links auf dem Schulterblatt thront ein riesiger Blitz. Na toll, dann haben wir ja schon was gemeinsam, haha.

Während die Band im Produktionsbüro verschwindet gehen wir runter zur Halle. Die Vorband (ich habe mir Mühe gegeben, die Hieroglyphen auf dem Band-Garderobenschild zu entziffern – keine Chance) spielt einen Krautsalat aus Rock- und Technosongs. In der Pause besuche ich den Merchandize-Stand: huiiii – es gibt sogar Prodigy Kondome! und habe Zeit für einen Drink bevor eine Mörder-Nebelbank von der plötzlich grell beleuchteten Bühne den Haupt-Act androht.

Und los geht’s. Es ist laut wie Sau und daher kommt mir der Gedanke, dass The Prodigy vielleicht die Motörhead des Techno sein könnten. Sie machen ordentlich Druck, sind schon lange dabei, können fies feiern und haben Fans aus diversen Musikrichtungen und Altersklassen.

Während der nächsten 80 Minuten treibe ich mich in der Halle herum, tanze wenn der Sound mich mitreißt, und stelle fest, daß der Song „Firestarter“ immer noch am meisten ballert.

Um das Fiepen in den Ohren etwas abklingen zu lassen und die Körpertemperatur zu senken, gehen wir nach dem Konzert noch ein wenig Catering-Abhanging – dann gehts satt nach Hause.



Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: