WEE FLOWERS: June Bugs

WEE FLOWERS: June Bugs


August 4th, 2008 | 0 Kommentare ...  

WEE FLOWERS: June Bugs
Queens of the Stone Age, Photo Wee Flowers © Dorfdisco 2008

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First things first. Hier erstmal mein Lesetip vom Monat Juni: Laurel Canyon.

Ein unterhaltsames Buch über die Künstlerkolonie auf dem Hügel hinter dem Sunset Boulevard in Los Angeles. Stellt euch Worpswede vor, nur viel viel durchgeknallter. In den 60s wohnten da die Byrds, Jim Morisson und feierten, dass es krachte.

Was sonst noch so passierte im Wonnemanat Juni.

Mein lieber Freund und Fallensteller MC Lücke feierte seinen Geburtstag im Pfefferberg. Es wurde in der persönlichen Einladung! Angeregt, Singles mitzubringen. Thema des Abends: 45. Das ist also nicht nur MC’s neues Alter und die Umdrehungszahl der kleinen schwarzen Scheiben, die an diesem Abend auf dem Plattenteller lagen, sondern auch die Umdrehungszahl vieler beliebter Schnapssorten…

Eigentlich wollte ich ja unheimlich gerne The Duke Spirit aus England im Lido spielen sehen. Dann kam kurzfristig ein All-Area-Pass für ROCK IM PARK dazwischen.

Da ich ja ungeheuer flexibel bin und einen sehr unternehmungslustigen Freund habe, sind wir zwei also hübsch spantan nach Nürnberg gefahren, und haben uns gepflegt die Eagles Of Death Metal – oder wie Axl Rose sie neidisch nennt: Pidgeons of Shit Metal – und die Queens of The Stone Age schön gemütlich von der Bühne aus angesehen. Im Backstage Palast, im Fußball-Stadion von Nürnberg gelegen, konnte man ganz amüsant mit den Künstlern plaudern. Der Jesse Hughes ist schon ein ziemlicher Waffen-Narrund er kennt viele putzige Anekdoten zu dem Thema. Josh Homme ist ein angenehmer Zeitgenosse. Mehr sag ich nicht. Photos!!

Dann noch eine kleine Kino Premiere als Abwechslung: einmal roter Teppich, bitte und leider die VIP Räumlichkeiten zu spät erklärt bekommen bei: Hancock. Der Anfang ist klasse, dann leider amerikanisiert sich das ganze von selbst. Das soll aber nicht heißen, daß der Film öde ist. Es bleibt keine Zeit ein Schlümmerchen zu halten, für Spannung ist gesorgt.

In eines der vielversprechensten Kultur-Projekte der Stadt durfte ich dann Ende Juni meine Nase stecken: die alte Schultheiss Malzfabrik. Es wurde auf dem dach gegrillt, das fabelhafte Delikatessen-Duo “Kai Koch” verwöhnte uns non-stop mit Köstlichkeiten. Danach wurden wir, die gefütterten Gäste, auf eine Verdauungs-Entdeckungs-Tour mitgenommen, die bis auf das Dach zu den vier riesigen Lüftungsanlagen (sehen aus wie Ritterrüstungszubehör) ging. Mal sehen, was sich aus diesem Koloss machen läßt.



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