The Cheaters – s/t (Big Dipper Records / Cargo)


Februar 7th, 2008 | 0 Kommentare ...  

The Cheaters – s/t (Big Dipper Records / Cargo)

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Aaaarghh, The Cheaters! Was für ein geiler Garagen Name und was für eine geile 60s Garagen/R&B und Powerpoppunk Mukke, der beste Retroabschied vom Retro und vielleicht die unentdeckteste Band Norwegens überhaupt.  Ordentlich orientiert an Vorbilder wie den MC5 oder jeder Pebbles werden sie selbst zu einem echten Geheimtipp, wo ein unvergesslicher Track jagt da den nächsten, ein Klassiker nach dem Anderen wartet auf dankbare Beteiligung. Allein das vernebelte Schlagzeugintro Ludwig XIV nebst Zahnarztbohrer wäre eine Dissertation wert. Cmon pretty Baby – Its Alright plärrt es dann gleich für nur 2 Minuten und 2 Sekunden unbekümmert und frohgestimmt über einen sich selbst überschlagend-galoppierenden Rythmus, eingeleitet von einem alles plattmachenden Gitarrensolo á la Fred Sonic Smith, während Nummer zwei Reverberation dann jene Richtung einschlägt, die für den Rest des Albums Thema sein wird: tiefer gelegter Groove. The Cheaters sind Seelenverwandte großer Groovebox-Fuzzhall’ Momente, leidender Hooks und knirschender Gitarren von der Rinnsteinkante. Zusammen mit einem höher gelegten IQ als es Rock’n’Roll erlaubt, spurtet ihr 60s-Psych-Garage-Rock’n’Blues-Sound aus allen Einstellungen, so wie es frühe, halbstarke Beatbands in engen Angstanzügen, abgewetzten Schuhen, wüst, roh und draufgängerisch taten. Yep, sie sind die größte norwegische Wohltat die uns Freaks hier seit langem auf den Tisch fiel. Wer das nicht checkt ist selber schuld!

www.myspace.com/cheatersoslo

www.thecheaters.no



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