The Antlers – Burst Apart


(Transgressive / Cooperative Music), VÖ: 24.06.2011

Juni 23rd, 2011 | 0 Kommentare ...  

The Antlers – Burst Apart

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Es war eine schwere Reise 2009 auf „Hospice“. Dieser finsteren Geschichte über Tod, Verlust und Trauer, die gerade wegen der extremen Intimität, die Sänger und The Antlers-Mastermind Peter Silberman Preis gab, zu einem kleinen Meisterwerk geworden ist.

Im Schatten dieses Albums veröffentlichen die 3 New Yorker ihr neues Werk Burst Apart. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist Burst Apart keine durchgehende Story, sondern eine reine Songsammlung. Offenherzig besingt Silberman in seinem Falsett-Gesang den Wehmut in schönster Indierockmanier. „I Don’t Want Love“ oder „French Exit“ treiben leichtfüßig dahin, doch immer wieder dringt in die scheinbare Zuversicht die Furcht vor einer neuens Schreckensnachricht. Diese permanente Furcht vor dem Unbekannten erzeugen nicht nur die eindringlich melancholischen Melodien, auch die dezent im Hintergrund platzierten elektronischen Arrangements wiegen den Hörer immerfort in Unsicherheit. Besonders „No Widows“ und in dem Instrumentalstück „Tiptoe“ tritt dies hervor.

Dennoch ist „Brust Apart“ das Album, das am stärksten dem gängigen Popformat entspricht und gerade wegen seinem eingängigen Songwriting und zaghaften Auftreten in bester Erinnerung bleibt.

http://www.myspace.com/theantlers



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