Maps – We Can Create (Mute)


Juni 20th, 2007 | 0 Kommentare ...  

Maps – We Can Create (Mute)

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In Zeiten mächtiger Musikhelden, kurzlebigen Partygags, Retro-Würflern, verlorenen Originalen, Imperatoren und möchte-gern Mystikern ist es an der Zeit einmal wieder eine Musik zu hören, die aufatmend stimmungsvoll und fließend erfahrbare Kunst ist. Eine dieser heutzutage seltenen Möglichkeiten bietet das erste Album von Maps namens We Can Create, das aus einer atmosphärisch dichten Stimmung heraus eine inspirative Aura besitzt wie sonst religiöse Meditation oder traumwandlerisch transzendentales Umherwandern. Das ist die große Stärke dieses Albums, die es dem Hörer gibt. Maps kreieren diese Schönheit, in der neben vielen anderen erlösenden Momenten das fokussierte Objekt nicht verhandelbar wird (You Dont Know Her Name), und die Hoffnung nicht verloren geht (It will find you). James Chapman hat dieses Album gemacht, angeblich allein und analog in seinem Schafzimmer und nur mit einem alten 16-Spur-Recorder, welche dann von dem Produzent Valgeir Sigurdsson (Bonnie ‚Prince’ Billy, Björk) aufbereitet wurde. We Can Create ist seit langem mal wieder ein sehr typisches Mute Album, zumindest in die lange Tradition experimenteller Mute Alben verpflichtender als manch hipper Mute Klamauk der letzten Jahre. Bitte anhören und einsortieren zwischen La Bradford, Flying Saucer Attack oder Flowchart.

www.myspace.com/mapsmusic

www.mapsmusic.com



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