Hercules & Love Affair – Blue Songs


Moshi Moshi , VÖ 28.1.2011

Januar 19th, 2011 | 0 Kommentare ...  

Hercules & Love Affair – Blue Songs

Von Benjamin Cries

Mit Liebe und Discostampf

Disco war nie wirklich tot. Roch allerdings ziemlich schlecht. So könnte man, frei nach Frank Zappa, den Zustand seit den 80ern, Giorgio Moroder, Donna Summer, Yazoo  etc. beschreiben. Und sich dann fragen, ob es überhaupt Not tat, dem überkommenen Genre Disco wieder Leben einzuhauchen.

Abseits der Geschmacksfrage: es ist eben nun mal geschehen. Disco lebt. Und Andy Butler, Mastermind von Hercules & Love Affair, hatte daran keinen geringen Anteil.

Schon Jung-Andy mixte in Lederbars der Schwulenszene Punk und Industrial, um dann über House schließlich zum Dance zu finden. Wie es heißt, wollte er dem nichts weniger als seine Würde zurückgeben. Ob es gleich soweit gekommen ist, dürfen gern andere beantworten.

Davon ab erscheinen etliche der „Blue Songs“ aber durchaus bestens geeignet, sich einen netten Abend zu machen. Und ja: der treibende Dance („Falling“) gelingt besser als die ruhigen Nummern („It’s Alright“), denen es ein wenig an Atmosphäre mangelt.

Freund Antony ist diesmal übrigens nicht mit Herkules unterwegs, fehlt aber auch nicht sonderlich, dafür hat Andy Butler – neben der bewährten Gesangspartnerin Kim Ann Fortmann – unter anderem Kele Okereke von Bloc Party für „Step up“ engagiert. Bedient werden Club, Wohnzimmer, Autoradio und nur in seltenen Fällen die Skiptaste.

Aus New York mit Liebe und Discostampf. Mit der Bitte um Beachtung.



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