Genepool – {Spalter!}


Rookie Records / VÖ: 25.03.2011

März 20th, 2011 | 0 Kommentare ...  

Genepool – {Spalter!}

Von Warum Frank

Nach den Robotern ein hübsches Hirschcover… als hätte jemand vorher in meinen Bildpool geschaut um mir eine Freude zu machen. Sehr schön, das Auge hört mit!

Und natürlich gibt es eine schicke limitierte Vinyl- Auflage.

Das nunmehr vierte GENEPOOL- Album überzeugt wie alle Releases der sechs Herren wieder auf voller Länge, wobei sie mit den beiden letzten Alben ohne Letten (Smoke Blow) sogar noch zugelegt haben. Man hört deutlich dass hier sechs exzellente und erfahrene Musiker, Perfektionisten und Könner in puncto Songwriting und Produktion am Werk sind.

Das Album ist ein wahrer Freudenreigen und sorgt mit großartigen Hooks, Breaks, Chören und hymnenhaften Ohrwurm- Melodien für Adrenalinschübe en masse.

Rasant, abwechslungsreich und homogen und mit vielen Zitaten, Reminiszenzen und Soundspielereien haben GENEPOOL erneut einen unglaublich dichten und druckvollen Soundteppich gewoben, der in seiner Datailbrillianz glatt als eine Lehrvorlage für ein Rock- Album erklärt werden kann. Power und Dynamik in Reinform. Als Adäquat fällt mir eigentlich nur Smoke Blow ein.

Letten/ Smoke Blow wollte ich bei der Besprechung eigentlich ausklammern, da zum Thema Sängerwechsel bei GENEPOOL schon reichlich geschrieben wurde. Aber da sie im Info-Sheet mit aufgeführt werden und sich GENEPOOL und Smoke Blow unbestritten den Thronsaal im deutschen Rockolymp teilen, seien sie auch hier noch einmal als Bezug genannt.

Sänger Ian stellte bereits auf dem grandiosen Vorgänger-Album “Lauf! Lauf!” eindrucksvoll unter Beweis dass er Lettens Erbe mehr als würdig ausfüllt und spürbar den GENEPOOL- Soundkosmos bereichert, und auf “{Spalter!}” erhält er diesmal stellenweise sogar noch angenehm weibliche Verstärung.

Letten ist ohne Frage auch ein toller Sänger, aber da Smoke Blow und GENEPOOL musikalisch ähnliche Wege beschritten war meiner Meinung nach ein Sängerwechsel für eine klarere Abgrenzung absolut notwendig.

Jetzt ergänzen sich beide Bands hervorragend, GENEPOOL klingen mit ihren 80er- einflüssen wie eine konsequente Weiterentwicklung von Smoke Blow nach “Dark Angel” während diese back to the roots wieder mehr auf Geschwindigkeit und Brachialität setzen.

Ich bin dankbar für beide Bands und freue mich über jedes ihrer Releases, mit denen sich selbst international nur wenige ihrer Genre- Kollegen messen können.

Das ist der amtliche Sound für große Bühnen!

Apropos, in April und Mai sind GENEPOOL auf Tour, wovon man sich einen Termin ganz besonders fett anstreichen sollte: Am 02.04. feiern Rookie Records im Gebäude 9 in Köln Geburtstag, unter anderem mit Liveprogramm der Label- Acts Pascow, Spermbirds und GENEPOOL.

Wir sehen uns dort!

http://www.myspace.com/realgenepool



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